7 – 21 Randori Info
21. April 2019
K1 Youth League – Limassol 2019
3. Mai 2019

9. Internationales 7 – 21 Randori

19.4.-22.4. Ostern im Odenwald

Am Freitag fuhren Emy Beinhoff, Vanessa Lorenz, Lilith Richter und ich mit unseren Eltern /Müttern und Stephan und Lisa in den Odenwald… wir fuhren über sieben Berge, aber nicht zu den sieben Zwergen. Wir haben auch nicht nach dem Schatz der Nibelungen gesucht oder in einem Siegfried – Brunnen gebadet.

Wir sind zum 9. U21 – Randori nach Wald – Michelbach gefahren und ich war ganz schön aufgeregt, weil ich zum ersten Mal zu diesem internationalen Wettkampf mit durfte. 539 Starter aus 15 Nationen waren gemeldet.

Am Freitagabend war ein lockeres Randori, wo wir unsere möglichen Gegner schon mal gesehen und getestet haben. Beim Italiener haben wir Abendbrot gegessen…. 

Am Samstag früh haben wir quasi noch vor dem Aufstehen beim Randori mitgemacht. Gefrühstückt haben wir alle bei strahlendem Sonnenschein vor der Turnhalle. Damit uns die Zeit bis zum Abendrandori nicht zu lang wird, sind wir zur Sommerrodelbahn gefahren. Hui, das war ein Spaß. Es gab etliche Blitzerfotos.
Nach dem Training war gemeinsames Grillen. Später haben unsere Eltern in Jens B.s Geburtstag reingefeiert . 

…. Und dann war Kampftag.

Ich war der erste, der antreten musste, und ich war sehr nervös. Nachdem ich den ersten Kampf mit 8:4 gewonnen hatte, war ich “drin” und habe meinen Pool gewonnen. Im Halbfinale stand ich einem ganz starken Dänen gegenüber, gegen den ich mich tatsächlich durchsetzen konnte. Das hieß, ich stand im Finale. 

Inzwischen hatten auch die Mädels angefangen zu kämpfen und Stephan und Lisa hatten ganz schön zu tun mit dem Coachen.

Lilith konnte zwar gegen ihre Angstgegnerin Lara unentschieden kämpfen, hatte aber zwei extrem starke Ungarinnen im Pool, die das Feld beherrschten. Mit ihrem Sieg über eine Schweizerin war sie eine der Drittplatzierten und musste nochmal gegen Lara ran. Diesen Kampf verlor sie leider und wurde 3.b.

Emy ging mit viel Biss und großem Kampfgeist auf die Tatami. Ihre zackigen Zukis brachten ihr auch einige Punkte ein. Leider konnte sie nur einen Kampf für sich entscheiden. Zwei Kämpfe verlor sie knapp. So schade.

Inzwischen war es auch bei Vanessa richtig spannend geworden. Bis auf einen Kampf hatte sie alle gewonnen. Sie musste nun ihren letzten Kampf nicht nur gewinnen, sondern musste dabei auch noch 8 Punkte erzielen, damit sie Poolsiegerin wird….. Uuuuund, sie hat das scheinbar Unmögliche geschafft und stand auch im Finale.

Die Finals fanden erst fünf Stunden später statt…. Was macht man gegen Aufregung? Steak essen, Sonne angucken, spazieren gehen und Geocaching machen.

Und dann endlich, nach dem feierlichen Einzug der Finalisten ging es los. Ich kannte meinen Gegner von einem anderen Wettkampf und wusste, ich kann ihn besiegen. Und ich habe ihn besiegt.

Seit 15 Sekunden kämpfte Vanessa auf der Nachbarmatte. Sie hatte sich eine Taktik überlegt und zeigte starke Nerven. Leider musste sie sich in allerletzter Sekunde geschlagen geben. Trotzdem : ein toller zweiter Platz.

Also : ein kompletter Medaillensatz für den KIH!!! . Und ich glaube, Stephan ist stolz auf uns.

Während Lilith und ich in der Nacht noch nach Hause gefahren sind, haben die anderen unsere Erfolge und Jens’ Geburtstag gefeiert.

Am Montag früh war das Abschlussrandori. Emy und Vanessa hat es wieder gut gefallen. Frühstück gab es bei MC Donalds ☕ und dann sind auch sie nach Hause gefahren.

Auch wenn es für Emy diesmal nicht fürs Treppchen gereicht hat, liegt ein tolles und erfolgreiches Randori hinter uns.
Danke an Stephan und Lisa. Und danke, liebe Eltern.

 

geschrieben von Leonard Scharenberg